Jede Zeit hat ihre musikalischen Meister

Ekstatisch wild setzten nach einer Stunde „Cell of Hell“ das Programm fort. Was der Deutsche Georg Dettweiler, der Thailänder Ekachai Maskulrat und der Finne Joonas Pitkänen ihren Celli entlocken, hat in der Tat etwas Diabolisches. Alex Wäber an den Drums ergänzt die drei Streicher in Perfektion… Und Alex Wäber hatte reichlich Gelegenheit, seine Genialität am Schlagwerk zu beweisen.
Bei dieser Show mutieren brave Kammermusiker zu mähnenschüttelnden, explosiven Rockern. Aus Vivaldi wird bei „Cell of Hell“ „Dirty Antonio“, auch das Halleluja aus Händels Messias dürfte kaum zuvor so interpretiert worden sein. Bei „Black Curry“ kommt der originelle Mix aus Klassik und irrsinnig schräger Musik beispielhaft zur Geltung, derweil „Braindead“ an den infernalen Stil von Metallica und Sepultura erinnert. … Einfach höllisch gut! (Badische Zeitung 19.09.17)

Cell of Hell lassen die Celli krachen
Die dunkle Seite ihres Instruments haben „Cell of Hell“ am Sonnabend bei den Internationalen Händel-Festspielen in der Göttinger Musa ausgespielt. Das altersmäßig sehr bunt gemischte Publikum haben sie damit durchweg überzeugt.Händels „Halleluja“ aus dem „Messiah“ war seinerzeit und ist immer noch ein großer Hit,… wie würde das Stück heute zu einem Hit? Vielleicht so, wie Cell of Hell es spielen: Mit drei krachenden elektrischen Celli und einem Schlagzeug. Mit hämmernden Bögen und bestem Metalsound. Das Ganze perfekt synchron und fantasievoll und ganz in Händels Sinne imposant arrangiert von Ekachai Maskulrat.
Passt doch der melancholische, weltschmerz-schwere Klang des Instruments hervorragend zur düsteren Hard Rock- und Metal-Gefühlswelt, sofern das Instrument nur elektronisch verstärkt und hart angeschlagen wird. …an diesem Abend <war> alles dabei, was Schlagzeug- und Cello-Gewitter nur zu gut vertragen kann.
Dass… die Eigenkompositionen absolut hörenswert sind, davon haben Cell of Hell unter anderem mit „Black Curry“ und „Stinky Tofu“ überzeugt.
Cell of Hell schaffen, was man kaum für möglich hält. Auf die Frage, ob sie noch ein bisschen Klassik spielen sollen, kommt ein lautes und sehr junges „Ja“ aus dem Publikum zurückgerufen.
Klar, dass bei so viel Begeisterung nicht nur eine Zugabe von Cell of Hell kommt. An diesem Abend haben sie im wahrsten Sinne des Wortes bis zum letzten Bogen gespielt.
(Göttinger Tageblatt 28.05.17)

„Die Musiker könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Da trifft die Kategorie Kollegschüler auf mitteleuropäischen Lebemann und asiatischen Perfektionisten“, schwärmt Gudrun Deinzer. „Die spielen so was von synchron und toben sich an den Instrumenten aus, bis der Bogen durchgespielt ist, das habe ich live erlebt.“ (Badische Zeitung 24.11.2016)

Lokale Szene von internationalem Format: Klangbasel offenbarte die reichhaltige Kreativität der einheimischen Musikschaffenden… Manche Zuhörer tauschen sich über ihre Highlights aus, die Basel Allstars-Band, den Cello-Hardrock «Cell of Hell»,… (Aargauer Zeitung 26.09.2016)

Spielerisch experimentell, singend und tobend, mit überzeugender und zugleich selbstironischer Rocker-Attitüde schleuderte die Band die Songs raus. Die Musiker hüpften und grölten, Head bangten und markierten in stilechter Kleidung die Rocker. Bogenhaare rissen, der Schweiß lief, Spielfreude pur auf der Bühne – fürs Publikum ein großer Spaß in rockiger Atmosphäre… (Badische Zeitung 11.10.2015)

Bombastische Klänge, effektvolle Lichtshow, viel Theaternebel: Die rockenden Cellisten von der Band „Cell of Hell“ spielten Heavy Metal auf klassischen Instrumenten, bis die Bögen und Saiten glühten. (Südkurier 02.06.2014)